Virtual Staging: Wie ein geplantes Gebäude in ein echtes Foto kommt
Virtual Staging heißt bei uns: ein echtes Foto Ihres Objekts, und darin das geplante Gebäude als 3D-Modell. Die Geometrie entsteht nach Ihren Plänen, nicht aus der Fantasie eines Programms. Für den Rechenschritt haben Sie die Wahl zwischen unserem Hybrid-Workflow und dem klassischen Weg über 3ds Max und Corona Renderer – der eine ist günstiger, der andere gibt Ihnen bis zum Schluss die Kontrolle über jedes Material.
Jannik Blum
Gründer von Virtual View, spezialisiert auf fotorealistische 3D-Visualisierungen für Architektur und Immobilien
Jannik Blum
Gründer von Virtual View, spezialisiert auf fotorealistische 3D-Visualisierungen für Architektur und Immobilien
DAS ERSTE BEISPIEL
Ein Haus vor und nach der Modernisierung
Der Bauherr wollte sehen, wie sein Haus nach dem Umbau aussieht, bevor der erste Handwerker kommt. Wir haben das Bestandsgebäude fotografiert, den geplanten Zustand nach den Plänen als 3D-Modell gebaut und ihn in genau dieses Foto gesetzt: gleiche Kameraposition, gleiche Brennweite, gleicher Sonnenstand.
Aus dem Satteldach mit Balkon wird ein Flachdach mit Holzfassade. Alles außerhalb des Gebäudes bleibt unangetastet.
Vorher: das Bestandsgebäude
Nachher: der geplante Zustand
Nachbarhäuser, Bepflanzung und Himmel stammen unverändert aus dem Originalfoto. Gerechnet ist nur das Gebäude selbst.
DAS ZWEITE BEISPIEL
Ein Neubau in der echten Nachbarschaft
Bei einer Baulücke ist die Umgebung das eigentliche Argument. Ein freigestelltes Modell auf weißem Grund beantwortet die Frage nicht, die alle zuerst stellen: Passt das dahin?
Für dieses Projekt haben wir eine Drohnenaufnahme des Viertels verwendet und das geplante Mehrfamilienhaus als 3D-Modell hineingesetzt. Traufhöhe, Dachneigung und Abstand zur Straße stimmen mit den Plänen überein, weil das Modell aus ihnen entstanden ist.
Käufer und Genehmigungsbehörde sehen damit keine Absichtserklärung, sondern das Gebäude zwischen den Häusern, die wirklich daneben stehen.
Das Mehrfamilienhaus ist gerechnet, die gesamte Umgebung stammt aus der Drohnenaufnahme.
WANN ES SICH LOHNT
Vier Fälle, in denen das echte Foto den Unterschied macht
Virtual Staging lohnt sich immer dann, wenn die Umgebung Teil des Arguments ist. In diesen vier Fällen ist sie es fast immer.
- Sanierung und Modernisierung
Der Bauherr sieht sein eigenes Haus, nicht ein beliebiges. Bei der Entscheidung über Dachform, Fassade und Material überzeugt das weit mehr als ein Entwurf auf weißem Grund.
- Baulücke und Nachverdichtung
Im Genehmigungsverfahren zählt, wie sich der Neubau einfügt. Im echten Foto ist das sofort nachvollziehbar, ohne dass jemand einen Lageplan lesen muss.
- Umgebung, die schon da ist
Gewachsene Bäume, Nachbarbebauung, eine Straße mit Kopfsteinpflaster: Das alles nachzubauen kostet Tage. Das Foto liefert es sofort und in echt.
- Varianten aus einer Perspektive
Drei Fassadenvarianten am selben Objekt, im selben Licht, aus demselben Blickwinkel. Genau dieser Vergleich überzeugt Eigentümergemeinschaften und Investoren.
Umgekehrt gilt: Gibt es vom Grundstück noch kein Foto, oder soll das Gebäude aus einer Perspektive gezeigt werden, die sich nicht fotografieren lässt, bauen wir die Szene komplett. Was in Ihrem Fall sinnvoller ist, sagen wir Ihnen, sobald wir Ihre Unterlagen gesehen haben.
WAS WIR BRAUCHEN
Drei Dinge, dann können wir starten
Je besser das Ausgangsfoto, desto überzeugender das Ergebnis. Mehr als diese drei Dinge brauchen wir nicht.
01
Ein Foto mit Kameradaten
Am besten unbearbeitet aus der Kamera oder vom Handy. In den Aufnahmedaten stecken Brennweite und Blickwinkel, damit das Modell exakt in die Perspektive passt. Eine Drohnenaufnahme funktioniert genauso. Objekte im Rhein-Main-Gebiet fotografieren wir auf Wunsch selbst.
02
Pläne des geplanten Zustands
Grundriss, Ansichten und Schnitte als PDF oder DWG. Für eine Fassadensanierung reichen die Ansichten, für einen Neubau brauchen wir das vollständige Paket.
03
Material und Farbe
Wenn Sie schon wissen, welcher Klinker oder welches Holz es werden soll, nennen Sie es uns. Wenn nicht, schlagen wir Varianten vor und Sie entscheiden am fertigen Bild.
HÄUFIGE FRAGEN
Häufige Fragen zum Virtual Staging
Was ist der Unterschied zwischen Virtual Staging und KI-Möblierung?
Beim Virtual Staging entsteht das Gebäude als 3D-Modell nach Ihren Plänen und wird in Ihr Foto gesetzt. Bei der reinen KI-Möblierung erfindet ein Programm Möbel, Fassaden oder Umgebungen – ohne Bezug zu einer Planung. Wir bieten beide Rechenwege an, den Hybrid-Workflow mit unserem eigenen KI-Programm und den klassischen über 3ds Max. Die Geometrie kommt in beiden Fällen aus Ihren Plänen. Was wir nicht tun, ist ein Gebäude erfinden, das es so nicht geben wird.
Muss ich ein Virtual-Staging-Bild als KI kennzeichnen?
Das hängt vom Weg ab, den Sie wählen. Beim klassischen Rendering ist keine Kennzeichnung nötig, weil kein Programm etwas erfindet. Entscheiden Sie sich für den günstigeren Hybrid-Workflow, bei dem unsere KI den Rechenschritt übernimmt, kennzeichnen wir das Bild. Sie wissen also vor der Beauftragung, was auf Sie zukommt. Ausführlich steht das in unserem Beitrag zur KI-Kennzeichnung von 3D-Visualisierungen.
Welche Fotos eignen sich als Grundlage?
Scharfe Aufnahmen bei gleichmäßigem Licht, am besten unbearbeitet und mit erhaltenen Aufnahmedaten. Starkes Gegenlicht und harte Schatten machen die Einpassung schwerer. Drohnenaufnahmen sind besonders gut geeignet, weil sie die Umgebung mitzeigen.
Können Sie das Foto selbst aufnehmen?
Ja. Objekte im Rhein-Main-Gebiet fotografieren wir auf Wunsch selbst. Dann stimmen Perspektive, Brennweite und Lichtsituation von vornherein, und es entfällt eine Abstimmungsrunde.
Was kostet Virtual Staging?
Wie bei jeder Visualisierung hängt es vom Gebäude ab. Ein Rendering beginnt bei 250 € netto, dazu kommt die 3D-Modellierung ab etwa 350 € netto. Weil das Foto die Umgebung mitliefert, entfällt der Aufwand für Nachbarbebauung und Bepflanzung – Virtual Staging ist deshalb oft günstiger als eine vollständig gebaute Szene. Die Aufschlüsselung steht im Beitrag Was kostet eine Architekturvisualisierung.
Wie lange dauert es?
Nach Eingang von Foto und Plänen liefern wir ein Einzelbild in der Regel innerhalb von 5 bis 7 Werktagen. Zwei vollständige Revisionen sind enthalten. Ihr Festpreisangebot erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden.
DIE REFERENZEN
Überzeugen Sie sich selbst
Theorie ist gut – Ergebnisse sind besser. Sehen Sie, wie unsere Visualisierungen in der Praxis aussehen: von der Architekturvisualisierung über Innenräume bis zur Produktvisualisierung.
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